120 km entfernt von der Nordseeküste steht ein Anker-Denkmal. In Münchehagen, neben Niedernwöhren das einst größte Heringsfängerdorf zwischen Weser und Mittellandkanal, erinnert es an die Heringsfänger vergangener Zeiten. Die Möglichkeit, auf Loggern mit dem Heringsfang Geld zu verdienen, war für viele Betroffene die einzige Möglichkeit, den Unterhalt für ihre Familie zu sichern. Sie riskierten ihr Leben auf See, damit ihre Familien überleben konnten.

Der Heringsfang war fast immer Ausdruck der Armut, einige jedoch schafften es jedoch, eine Stelle als Steuermann oder Kapitän zu bekommen. In Münchehagen gab es im Vergleich zu den umliegenden Orten relativ viele Kapitäne.

Quelle: https://spracheundjournalismus.wordpress.com/

http://www.heringsfaengermuseum.de

 

Das Bild zeigt Kapitän Wesemann (Beiname „Schuster“). 

 

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